Nagelkreuz – Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung

 

Auf dem Sockel des Kreuzes, das aus stilisierten Zimmermannsnägel zusammengefügt ist, steht:
Father forgive – Vater vergib.

Diese Worte stehen an einer Wand der Ruine der Kathedrale von Coventry. Sie war 1940 durch deutsche Bombenangriffe zerstört worden. Dompropst Howard ließ die Bitte um Vergebung 1948 in die Wand meißeln in der Überzeugung, dass alle Menschen Vergebung brauchen. Ohne Vergebung könne es keinen Neuanfang, keine Versöhnung und keinen Frieden geben. Darum müssten alle Menschen, wenn sie vor Gott stehen, um Vergebung bitten.

Die Oberkurse haben die Geschichte des Nagelkreuzes kennen gelernt und Informationen zur Tradition des Versöhnungsgebets (in Neuendettelsau immer freitags um 11:00 Uhr) bekommen.

Die Bilder aus Mariupol, Charkiw und Kiew machen auf furchtbare Weise deutlich, wie aktuell und wichtig das Gebet für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung ist.

Auf dem Rückweg zur Schule besprachen Schüler*innen bereits erste Ideen, wie sie gemeinsam mit Bewohner*innen ein Kreuz im Stil des Nagelkreuzes basteln könnten.

 

Ein Bild in der Nicolaikirche
Unterricht in Religionspädagogik findet an verschiedenen Orten statt: z. B. auch in der Nikolaikirche

 

Pfarrerin Tanja Rohse 

 

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